Gentest für Hereditäre Nasale Parakeratose 16.05.2012
15. Mai 2012
Die genetische Forschung eines weltweiten Konsortiums von Wissenschaftlern unter der Leitung der Universität Bern hat nun den ursächlichen genetischen Defekt für Hereditäre Nasale Parakeratose beim Labrador Retriever identifiziert.
Weitere Information sind unter folgendem Link zu finden:
http://www.genetics.unibe.ch/content/forschung/labrador_hnpk/index_ger.html
Ektopische Ureteren 14.05.2012
Der Animal Health Trust (AHT) hat ein Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem Englischen Golden Retriever Club lanciert, um den genetischen Hintergrund von Ektopischen Ureteren beim Golden Retriever zu erforschen.
Dazu werden DNA-Proben (Backenabstrich) von betroffenen Welpen, deren Eltern und Geschwistern benötigt. Züchter, welche dieses Forschungsprojekt unterstützen möchten, melden sich bitte bis zum 15. Juni bei Christiane Sonnay, zk.golden@retriever.ch. Sobald wir wissen, wie viele Hunde an der Studie teilnehmen werden, werden wir die erforderlichen Bürsten für den Backenabstrich beim Englischen Golden Retriever Club bestellen.
Nasale Parakeratose und Zwergwuchs beim Labrador Retriever 02.03.2012
Gegenwärtig laufen zwei Forschungsprojekte am Institut für Genetik der Vetsuisse Bern. Für beide Projekte werden noch Blutproben von betroffenen Labrador Retrievern gesucht.
Nasale Parakeratose beim Labrador Retriever
Die nasale Parakeratose tritt üblicherweise im 1. Lebensjahr auf und äussert sich durch eine Krustenbildung auf der Nase sowie Farbveränderungen.
Die Diagnose wird durch eine Biopsie des Nasenspiegels gestellt. NEU steht ein Gentest zur Verfügung!
http://www.genetics.unibe.ch/content/forschung/labrador_hnpk/index_ger.html
Die NPK stellt ein lebenslanges Problem dar, für welches es keine etablierte Therapie gibt.
Kontakt: Tosso Leeb, tosso.leeb@vetsuisse.unibe.ch , Tel. 031 631 2326
Zwergwuchs beim Labrador Retriever
Informationen zum Zwergwuchs beim Labrador Retriever
Kontakt: Mirjam Frischknecht, mirjam.frischknecht@vetsuisse.unibe.ch , Tel. 031 631 2274
Sollte Ihr Labrador Retriever an einer der beiden, seltenen Erkrankungen leiden, dann senden Sie bitte eine Blutprobe an das Institut für Genetik. Das benötigte Formular für die Einsendung der Blutprobe können Sie hier downloaden: DNA-Bank Formular
Studie über Wachstumsfaktor an der Vetsuisse Bern 02.03.2012
Sehr geehrte Züchterin, sehr geehrter Züchter
Ich brauche ihre Hilfe für meine Masterarbeit, die ich am Tierspital Bern absolviere. Ich mache eine Studie über einen bestimmten Wachstumsfaktor (sogenannt IgF-1), den man im Blut messen kann. Ich möchte schauen, ob dieser Wert in einem Zusammenhang mit Lahmheiten steht.
Für meine Kontrollgruppe suche ich gesunde, 4 bis 8 Monate alte Junghunde von Rassen mit einem Endgewicht über 20 kg.
Dem Junghund wird 1 Mal Blut entnommen und durch ein Labor auf diesen Wachstumsfaktor untersucht. Es geht mir darum, zuerst einen Normalwert zu bestimmen, bevor ich diesen mit dem Wert aus der kranken Gruppe vergleichen kann. Weil dieser Wert bei wachsenden Hunden noch nicht bekannt ist, wende ich mich an Sie.
Ich bin mir bewusst, dass die Junghunde zu diesem Zeitpunkt vielleicht schon bei ihren neuen Besitzer sind. Wenn das der Fall ist, würde ich Sie bitten, die Leute über meine Studie zu informieren und Ihnen die Angst vor Blutentnahmen zu nehmen. Ich lege Wert darauf, dass es für die Hunde kaum schmerzhaft ist. Es bedeutet für die Hunde auch nicht mehr Stress als eine Normaluntersuchung beim Tierarzt.
Die Blutentnahme würde durch den „Haustierarzt“ erfolgen. Im Ausnahmefall würde ich die Blutentnahmen selber bei den Besitzern durchführen oder sie können die Welpen auch ins Tierspital nach Bern bringen.
Ausserdem offeriert das Labor allen Teilnehmern der Studie eine gratis Kotuntersuchung.
Die Resultate der Studie bekommen Sie natürlich mitgeteilt, sobald die Arbeit fertig ist.
Es lohnt sich auf jeden Fall für Sie.
Falls ich Ihr Interesse geweckt habe, können Sie sich direkt an mich wenden.
Für allfällige Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Besten Dank
Mit Freundlichen Grüssen
Nathalie Saalfeld
Betreuer der Arbeit: Ulrich Rytz vom Tierspital Bern und Beat Bigler vom Labor Laupeneck
Kontakt an:
Nathalie Saalfeldt
Hochfeldstrasse 115
3012 Bern
Email: nathalie.saalfeldt@students.unibe.ch
Natel: 079 468 93 27
Die Zuchtkommission sucht Verstärkung 19.12.2011
Die Zuchtkommission sucht auf die GV 2012 ein neues Mitglieder, welches sich gerne ehrenamtlich für unsere Retriever engagiert:
- Administration Sitzungen/Tagungen - Für diese neu geschaffene Position suchen wir eine Person, die gerne Sitzungen und Tagungen von A bis Z organisiert. Ausserdem trifft sich die Zuchtkommission zu drei bis vier Sitzungen im Jahr.
Zuchtreglement 02.11.2011
- Die Bedingungen für den Import trächtiger Hündinnen wurden verschärft (Art. 3.8.2).
- Labrador Retriever mit dem Befund fokale Retinadysplasie dürfen nur dann zur Zucht verwendet werden, wenn der RD/OSD DNA-Test ergibt, dass der von fokaler Retinadysplasie betroffene Labrador normal/clear für die RD/OSD Mutation ist (Art. 3.5.1 in Verbindung mit Art. 4.3.6 Buchstabe c).
- Nova Scotia Duck Tolling Retriever Rüden dürfen nach erteilter Zuchtbewilligung frühestens im Alter von 24 Monaten das erste Mal zum Decken eingesetzt werden (Art. 4.1.1).
- Exercise Induced Collapse (EIC) DNA-Test
Bei Paarungen von Chesapeake Bay, Curly Coated und Labrador Retrievern muss ein Partner über das Ergebnis EIC normal/clear verfügen (Art. 4.3.6 Buchstabe d) - GSDIIIa DNA-Test (Glycogen Storage Disease)
Bei Paarungen von Curly Coated Retrievern muss ein Partner über das Ergebnis GSDIIIa normal/clear verfügen (Art. 4.3.6 Buchstabe f) - DM DNA-Test (Degenerative Myelopathie)
Bei Paarungen von Chesapeake Bay Retrievern muss ein Partner über das Ergebnis DM normal/clear verfügen (Art. 4.3.6 Buchstabe g). - Ichthyose
Alle Golden Retriever, welche zur Zucht zugelassen werden sollen, müssen vorgängig per DNA-Test auf die Mutation für Ichthyose untersucht werden. Der Befund muss im Original am Tag des Wesenstests vorgelegt werden. (Art. 4.3.6 Buchstabe e) - Mit einer Hündin dürfen maximal fünf Würfe gezüchtet werden (Art. 5.1.1).
- Der Mutterhündin muss nach jedem Wurf mit weniger als neun Welpen eine Zuchtpause von acht Monaten eingeräumt werden. Die Zuchtpause von zehn Monaten für Würfe mit mehr als acht Welpen bleibt bestehen (Art. 5.5.3).
Aktualisierte Liste Augenärzte 05.05.2011
Professor Spiess wird in der Zeit vom 01.07. - 31.10.2011 nicht für Vorsorgeuntersuchungen inkl. Gonioskopien zur Verfügung stehen. In der Zeit vom 01.05. - 30.06.2011 steht Prof. Spiess für Vorsorgeuntersuchungen inkl. Gonioskopien am TÜZ und in der Kleintier-Klinik Rhenus zur Verfügung, aber NICHT am Tierspital Zürich. mehr
DNA-Bank 15.10.2010
Mit Inkrafttreten des neuen Zuchtreglements auf den 15.10.2009 muss von allen Retrievern, welche zur Zucht zugelassen werden sollen, vorgängig 5ml EDTA-Blut an die DNA-Bank der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität gesendet werden. Dazu ist das Formular zur Einsendung von Blutproben zu verwenden, welches auf der RCS-Webseite zum Download bereit steht.
Eine Kopie dieses Formulares ist dem Rassebetreuer einzureichen, wenn eine Zuchtzulassung ausgestellt werden soll.
Vergessen sie also nicht, sich eine Kopie des Formulares von ihrem Tierarzt geben zu lassen oder aber fordern sie das Formular mit Durchschlag an.
Sollte es doch mal vergessen worden sein, sich ein Kopie aushändigen zu lassen, dann wenden sie sich bitte an: Bärbel Kilian, zucht@retriever.ch und NICHT an Prof. Leeb vom Institut für Genetik. Frau Kilian kann den Eingang der Blutprobe kontrollieren und bestätigen.
prcdPRA Test 13.03.2008
Seit 2008 hat Optigen das europaweite Patent auf den prcdPRA Test. Einzige Ausnahme besteht für den prcdPRA Test der Firma Genindexe, welche ein Weiterbenutzungrecht für den Test hat. Die Firma Laboklin bietet RCS-Mitgliedern einen vergünstigten Tarif für den prcdPRA Test von Genindexe an. Weitere Informationen zum prcdPRA Test (Preise, Ablauf) sind unter der neuen Rubrik Gentests zu finden.