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Agility

Agility bedeutet Beweglichkeit, Gewandtheit. Agility kann jeder Hund machen, der gesund ist und Spass an der Bewegung hat.

Es spielt auch keine Rolle wie gross der Hund ist, denn es gibt 3 Grössenklassen, sodass jeder Hund die gleiche Chance hat, egal ob gross oder klein.

Klassen und Leistungsstufen

Die drei Grössenklassen sind:
– Mini (bis 35 cm Risthöhe)
– Midi (35–43 cm Risthöhe) und
– Maxi oder Standard (ab 43 cm Risthöhe).

In den Klassen Mini und Midi gibt es die Leistungsstufen 1, 2, und 3. In der Klasse Standard gibt es die Leistungsklassen A (A=Anfänger), 1, 2, 3. Das Ziel beim Agility ist es, einen Hindernisparcours innert einer vorgegebenen Standard-Zeit (Standardzeit Klassen A und 1 wird vom Richter angegeben), wenn möglich fehlerfrei, zu überwinden. In der Klasse 2 wird die Standardzeit berechnet vom schnellsten 0-Fehler-Lauf mal Faktor 1.3. In der Klasse 3 wird die Standardzeit berechnet vom schnellsten 0-Fehler-Lauf mal Faktor 1.2. Pro Sekunde Überzeit gibt es Strafpunkte. Gewonnen hat das Team, welches den vorgegebenen Parcours einer Klasse mit den wenigsten Fehlern in der schnellsten Zeit absolviert hat. In allen 4 Leistungsklassen (A, 1, 2 und 3) sind die genau gleichen Hindernisse zu absolvieren und es hat in allen Klassen pro Parcours zwischen 16 bis 20 Hindernisse. Der Unterschied besteht in der Schwierigkeit des Parcours. Im A geht es meistens 'mehr oder weniger geradeaus', währenddem es im 1 bis 3 immer schwieriger wird und es immer mehr sogenannte Verleitungen drin hat.

Es gibt verschiedene Arten von Parcours.

  1. den sogenannten offiziellen Lauf, der auch ins Leistungsheft eingetragen wird. Dort findet man alle Geräte inkl. die sogenannten Kontaktzonen-Geräte wie Wippe, Wand und Passerelle. Die sogenannten Zonen (andere Farbe am Auf- resp. Abgang) muss der Hund mit mindestens einer Pfote berühren, ansonsten dies mit einem Fehler (5 Strafpunkte) gewertet wird.
  2. Den Jumping (Parcours OHNE Zonen-Hindernisse)
  3. Spiele (wie Gambler -> Punktesammeln, Americaine, Open, etc.)

Zum Ablauf des Parcours

Der Hund soll die Hindernisse in der richtigen Reihenfolge ohne Leine, Halsband oder anderen Hilfsmitteln zurücklegen. Nur die Stimme und Gestik des Halters sollen den Hund führen. Misshandlungen am Hund führen zur sofortigen Disqualifikation. Die Reihenfolge in der der Parcours gemacht werden soll wird erst kurz vor dem Wettkampf preisgegeben. Dies ist das sogenannte Briefing, wo die Hundeführer/Innen während ca. 12 Minuten sich den Parcours einprägen können. Die Streckenlänge eines Parcours liegt zwischen 100 und 200 Metern. Hält sich ein Team nicht an die vorgegebene Reihenfolge, wird das Team ebenfalls disqualifiziert. Auch die Überschreitung der Maximalzeit führt zur Disqualifikation. Andere Fehler, zum Beispiel das Abwerfen von Stangen bei den Hürden oder das frühzeitige Abspringen z.B. bei der Wippe wird mit je 5 Strafpunkten bestraft.

Nebst den bereits oben genannten Hindernissarten findet man z. B. noch:Tunnel, Sacktunnel, Mauer oder Viadukt, Reifen, Weitsprung, Wand, Passerelle, Tisch und den Slalom. Der Slalom stellt für die meisten Teams den schwierigsten Teil des Parcours dar, der meist am längsten geübt werden muss.

Wie und wo kann man das lernen?

Viele Hundesportvereine und Clubs geben Kurse oder Übungsstunden für Agility. Es gibt aber auch Vereine, die nur auf Agility spezialisiert sind. Informieren Sie sich in einer Hundeschule oder einem Hundeverein.




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