Nova Scotia (Toller)
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Der Kanadische Kennel Club registrierte den Nova Scotia Duck-Tolling Retriever - auch Toller genannt - erst 1945 unter den reinrassigen Hunden. Der Ursprung der Rasse geht wahrscheinlich auf die Paarung einer leberfarbenen Wavy Coated Retriever Hündin mit einem Labrador ähnlichen Rüden zurück.
Da er gezüchtet wurde, um aus eisigen Gewässern zu apportieren, muss er ein Wasser abweisendes doppeltes Haarkleid haben.
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FCI-Standard Nr. 312: Nova Scotia Duck Tolling Retriever
Allg. ErscheinungsbildDer Toller ist ein mittelgrosser, kraftvoller, kompakter, harmonischer und gut bemuskelter Hund. Knochensubstanz mittel bis kräftig; mit einem hohen Maß von Flinkheit, Wachsamkeit und Entschlossenheit. Viele Toller zeigen einen etwas traurigen Ausdruck, bis sie an die Arbeit gehen, sodann wechselt ihr Aussehen zu intensiver Konzentration und Erregung. Bei der Arbeit, zeigen die Toller eine schnelle, hetzende Aktion , wobei der Kopf fast in einer Ebene mit der Rückenlinie und der sich ständig bewegende, stark befederten Rute getragen wird. WesenDer Toller ist sehr intelligent, sehr gelehrig und hat Ausdauer. Als starker und befähigter Schwimmer ist er ein talentierter und verlässlicher Apporteur zu Wasser und zu Lande, jederzeit bereit, schwungvoll zu agieren, sobald auch nur das geringste Anzeichen zur Notwendigkeit des Apportierens gegeben ist. Sein ausgeprägter Apportiersinn und sein Spieltrieb sind die unentbehrlichen Grundlagen für seine Lockfähigkeit. Kopf und SchädelGut gemeisselt, etwas keilförmig. AugenSind gut voneinander entfernt eingesetzt, mandelförmig und von mittlerer Größe. Sie sind bernsteinfarben oder braun. Der Ausdruck ist freundlich, aufmerksam und intelligent. Die Umrandung der Augen sollte der Farbe der Lefzen entsprechen. BehangDie Ohren sind dreieckig, mittelgross, hoch und weit hinten angesetzt; am Ansatz sehr leicht angehoben; gut befedert am hinteren Teil der Faltung, kurzes Haar an den abgerundeten Spitzen. GebissDer korrekte Biss ist der schließende Scherenbiss; wobei ein komplettes Gebiss vorgeschrieben ist. HalsStark bemuskelt und gut aufgesetzt, von mittlerer Länge. Ohne die geringste Andeutung von loser Kehlhaut. VorhandGerade und starkknochig; wie zwei parallel stehende Pfeiler. GebäudeTiefer, gewölbter Brustkorb, weder fassförmig noch flach. Kurzer, gerader Rücken, kräftige, muskulöse Lendenpartie. Bauch mässig aufgezogen. HinterhandMuskulös, breit, gerade und parallel. Ober- und Unterschenkel sind etwa gleich lang. PfotenRund und von mittlerer Grösse; mit kräftigen Schwimmhäuten; Zehen gut aufgeknöchelt und eng aneinander liegend. RuteAm Ansatz breit, üppig und stark befedert; reicht mit dem letzten Schwanzwirbel bis zum Sprunggelenk. Darf unterhalb der Rückenlinie getragen werden; bei Aufmerksamkeit wird sie hoch gekrümmt getragen, jedoch nicht den Körper berührend. HaarkleidMittellang und weich, mit einer noch weicheren Unterwolle. FarbeVerschiedene Schattierungen von rot oder orange. Gewöhnlich ist mindestens eine der folgenden weissen Farbmarkierungen vorhanden: Rutenspitze, Pfoten (jedoch nicht höher als bis zum Vordermittelfuss), Brust und eine Blesse. Die Nasenfarbe sollte im Einklang mit der Farbe des Haarkleides oder schwarz sein. GrösseRüden: 48–51. cm, Hündinnen: 45–48cm FehlerJede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte. AnmerkungRüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum befinden. |