Resultate Bulle 2006
Bericht des Präsidenten
Am Samstag den 23. September bin ich unter Protest meiner Hündin,
welche wegen Läufigkeit zu Hause bleiben musste, bei schönstem Wetter
nach Bulle gefahren, um dem ersten Tag der Apportierprüfung als
Zuschauer beizuwohnen.
Das Gelände war sehr gut geeignet
und bot den beiden holländischen Richtern die Gelegenheit zu interessanten und
jagdnahen Prüfungsaufgaben auf unterschiedliche Arbeitsdistanzen. Im Vorteil
waren Hunde mit guter Suchtechnik und Ausdauer, sowie einer guten Balance
zwischen Selbständigkeit und Führigkeit. Schwächen wurden gnadenlos aufgezeigt.
Erstaunlich wie viele Hunde grosse Mühe hatten, ein Dummy zu finden, das in
ca. 15 m Entfernung mit sichtbarer Flugbahn einige Meter ins Schilf geworfen
wurde. Ganz zu schweigen von jenen Hunden, welche als Maitre de Plaisir die
permanenten Rufe ihres zweibeinigen Lakaien geflissentlich
ignorierten.
Eher unkonventionell für eine Dummyprüfung waren die Aufgaben mit den Enten und Tauben aus Plastik. Als Training oder als Zugabe nach einer Prüfung sicher ausgezeichnet, aber als Teil einer Prüfung etwas fragwürdig, weil Glück doch eine grosse Rolle spielte. Verständlicherweise wenig begeistert zeigten sich diejenigen Hundeführer, welche statt Dummy’s Enten oder Tauben abliefern mussten.
Die Organisation, war soweit ich
gesehen habe, ausgezeichnet und ich möchte Vera Crettaz und den Richtern Koos Blom und Johan van den Oetelaar für ihren grossen Einsatz und den gelungenen Anlass ganz
herzlich danken.
Fredi Flügel